Nachrichtenüberblick Dienstag, 27. Januar 2026

Shownotes

Die Themen der aktuellen Episode

  • Wolf soll im Nordschwarzwald bei Forbach getötet werden
  • Klinik Mittelbaden in Rastatt mit Rekorddefizit
  • Bundesverdienstkreuz für Pflege-Mutter in Karlsruhe
  • Ex-Geschäftsführer verklagt Stadtwerke in Pforzheim
  • Melanchthon-Tower in Bretten vor ungewisser Zukunft

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Sie hören Baden kompakt. Mein Name ist Sebastian Raviol. Innerhalb weniger Minuten erfahren Sie alles, was heute in unserer Region wichtig ist. Das sind die Themen des Tages.

Forbach.Ein Wolf, der sich wiederholt Menschen und Hunden auf eine Entfernung zwischen sechs und 200 MEter genähert hat, soll im Nordschwarzwald getötet werden.Das Umweltministerium Baden-Württemberg beauftragte ein Spezialteam, weil Versuche zum Fangen und Vergrämen erfolglos blieben. Das Land hat 30 Meter als "kritische Grenze" definiert.Der Hornisgrindewolf gilt laut Ministerium für Menschen als Gefahr, der Abschuss ist der erste legale Fall im Land seit 1847.

Rastatt.Das Defizit des Klinikums Mittelbaden ist im letzten Jahr auf 23 Millionen Euro gestiegen.Vor allem hohe Investitionen in den Brandschutz verschärfen die finanzielle Lage, während ein Klinikneubau 676 Millionen Euro kosten soll.Der Landkreis steuert als Hauptgesellschafter mehr Geld bei, die Umlage für Städte und Gemeinden steigt jedoch nicht wie zunächst befürchtet.

Karlsruhe.Kerstin Fischer erhält das Bundesverdienstkreuz, weil sie als Bereitschaftspflege-Mutter 46 Kinder in Notsituationen aufgenommen hat.Zwischen 2000 und 2015 bot sie Schutz für Kinder aus schwierigen Familien, in einem Fall galt sogar Polizeischutz nach einer Entführung.Heute arbeitet Fischer als Immobilienmaklerin, sie sieht ihre Rolle als Bereicherung und fühlt sich von der Ehrung überrascht.

Pforzheim.Ein früherer Geschäftsführer der Stadtwerke Pforzheim fordert 200.000 Euro Tantiemen und verklagt das Unternehmen.Grund sind anonyme Vorwürfe, hohe Anwaltskosten von 430.000 Euro und eine vom Landgericht Karlsruhe als rechtswidrig bewertete Durchsuchung.Oberbürgermeister Peter Boch steht unter Druck, weil ihm Kompetenzüberschreitungen bei der Freigabe der Kosten vorgeworfen werden.

Bretten.Die Zukunft des Melanchthon-Towers ist unsicher, weil hohe Baukosten das geplante Hochhaus mit 180 Wohnungen verzögern.Der Eigentümer prüft angesichts geänderter Bauvorschriften und Kosten den Verkauf des Grundstücks oder alternative Nutzungen.Die Stadt Bretten betont, dass eine Bebauung weiter möglich ist, konkrete Pläne soll jedoch der Eigentümer vorlegen.

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