Nachrichtenüberblick Dienstag, 3. Februar 2026
Shownotes
Die Themen der aktuellen Episode
- Streit um Hornisgrinde-Wolf in Bühl vor Gericht
- Welterbe-Status in Baden-Baden durch Kurhaus-Pacht gefährdet
- S-Bahn-Fahrgast nach Drohungen in Karlsruhe verurteilt
- Neuer Mix Markt und Wohnungspläne in Bühl
- Geständnis im Entführungsprozess um Block-Kinder in Pforzheim
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Sie hören Baden kompakt. Mein Name ist Sebastian Raviol. Innerhalb weniger Minuten erfahren Sie alles, was heute in unserer Region wichtig ist. Das sind die Themen des Tages.
Bühl.Der Streit um den Hornisgrinde-Wolf erreicht das Verwaltungsgericht Stuttgart, weil Naturschützer gegen eine Abschussgenehmigung klagen.Ministerpräsident Kretschmann stellt klar, dass es um akuten Menschenschutz geht und nicht um Artenschutz.Bis zur Gerichtsentscheidung ist der Wolf geschützt und darf nicht getötet werden.
Baden-Baden.Die frühere Tourismuschefin Brigitte Görtz-Meissner warnt vor dem Verlust des Welterbe-Status durch die mögliche Verpachtung des Kurhauses.Sie fordert, das Veranstaltungsmanagement in Abstimmung mit der Bäderverwaltung durchzuführen und nicht allein an wirtschaftlichen Interessen auszurichten.Das Land Baden-Württemberg äußert sich aus vergaberechtlichen Gründen derzeit nicht zur laufenden Ausschreibung.
Karlsruhe.Ein 26-jähriger S-Bahn-Fahrgast hat nach einer Ticketkontrolle Todesdrohungen gegen Kontrolleure ausgesprochen.Das Amtsgericht Karlsruhe verurteilte ihn wegen versuchter räuberischer Erpressung, Beleidigung und Bedrohung zu sechs Monaten auf Bewährung und einer Geldauflage.Der Mann legte im Prozess ein Geständnis ab, was zur Einigung über das Strafmaß beitrug.
Bühl.Nach der Schließung des Kap-Markts kündigt die Stadt für März die Eröffnung eines Mix Markts an.Leerstände in der Innenstadt könnten künftig zu Wohnungen umgebaut werden, wenn neue Förderrichtlinien es erlauben.Die Stadt prüft zusätzlich Forderungen nach Verkehrsberuhigung und mehr Tempokontrollen in der Hauptstraße.
Pforzheim.Im Prozess um die Entführung der Block-Kinder hat der mutmaßliche Organisator Fehler eingeräumt und seine freiwillige Aussage begründet.Er sagt, er habe durch schlechte Ratschläge gehandelt und wolle nun falschen Darstellungen in der Presse entgegentreten.Der Mann räumt ein, das Wohnmobil gefahren zu haben, mit dem die Kinder nach der Rückholung nach Deutschland gebracht wurden.
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