Nachrichtenüberblick: Drohende Einstellung des Prozesses um den verbrannten Patienten in Karlsruhe

Shownotes

Die Themen der aktuellen Episode

  • Prozess um verbrannten Patienten in Karlsruhe vor Einstellung
  • Rheinfähre in Oberhausen-Rheinhausen droht endgültiges Aus
  • Strafprozess gegen AfD-Abgeordneten in Nagold startet im April
  • Hitler-Parodie bringt AfD-Stadtrat in Waghäusel zu Fall
  • Sinzheim stoppt Neubau für Geflüchtete wegen geringer Auslastung

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Sie hören Baden kompakt. Mein Name ist Sebastian Raviol. Innerhalb weniger Minuten erfahren Sie alles, was heute in unserer Region wichtig ist. Das sind die Themen des Tages.

Pforzheim.Das Landgericht Karlsruhe will den Prozess um den verbrannten Patienten in der Helios-Klinik einstellen.Die vier Angeklagten sollen jeweils einen Monatslohn zahlen, da ihre Schuld als gering bewertet wird.Die endgültige Entscheidung fällt, wenn Staatsanwaltschaft und Angeklagte zustimmen.

Oberhausen-Rheinhausen.Dem Fährbetrieb zwischen Oberhausen-Rheinhausen und Speyer droht nach Jahrzehnten das Aus.Der Betreiber beendet die Fahrten wegen sinkender Ticketverkäufe, steigenden Kosten und fehlendem Nachfolger.Sollte sich kein neuer Fährführer finden, bleibt die Rheinfähre ab Saisonstart 2026 außer Betrieb.

Nagold.Gegen den AfD-Landtagsabgeordneten Miguel Klauß beginnt im April ein Strafprozess wegen Volksverhetzung.Das Amtsgericht prüft mehrere Beiträge des Politikers in sozialen Medien auf strafbare Inhalte.Klauß weist die Vorwürfe zurück und sieht eine politische Motivation hinter dem Verfahren.

Waghäusel.Ein Video zeigt den ehemaligen AfD-Stadtrat Rouven Brechlin bei einer Adolf-Hitler-Parodie auf einer Feier vor zwanzig Jahren.Nachdem das Material öffentlich wurde, trat Brechlin aus Partei und Gemeinderat zurück.Die Staatsanwaltschaft Karlsruhe prüft, ob der Auftritt strafrechtliche Konsequenzen hat.

Sinzheim.Der Gemeinderat hat den geplanten Neubau einer Unterkunft für Geflüchtete gestoppt und setzt jetzt auf günstigere Lösungen in bestehenden Gebäuden.Grund sind gesunkene Flüchtlingszahlen und fehlende Auslastung.Das Grundstück bleibt jedoch für künftige Unterkünfte reserviert; mögliche Fördergelder verfallen.

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