Nachrichtenüberblick: Verkauf der Rheinboldt Villa in Rastatt für 1,2 Millionen Euro

Shownotes

Die Themen der aktuellen Episode

  • Verkauf der Rheinboldt Villa in Rastatt für 1,2 Millionen Euro
  • Endspurt auf der Großbaustelle in Bretten nach drei Jahren
  • Bühlot Brücke in Bühl wird 2027 durch Neubau ersetzt
  • Grundsteuerklage aus Karlsruhe erhält prominente Unterstützung
  • Radfahrer fordert nach Unfall auf Kreisstraße in Rastatt Schadenersatz

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Sie hören Baden kompakt. Mein Name ist Sebastian Raviol. Innerhalb weniger Minuten erfahren Sie alles, was heute in unserer Region wichtig ist. Das sind die Themen des Tages.

Rastatt.Die denkmalgeschützte Rheinboldt-Villa steht seit 2008 leer und soll nun für 1,2 Millionen Euro verkauft werden.Eine Baugenehmigung von 2019 erlaubt bis zu acht Wohneinheiten im Gebäude, die Stadt will über Erhaltungspflichten und Fördermöglichkeiten informieren.Frühere Pläne zur Nutzung als Flüchtlingsunterkunft wurden wegen baulicher Mängel verworfen.

Bretten.Die Großbaustelle an der Pforzheimer und Weißhofer Straße geht nach drei Jahren Bauzeit in die Endphase.Bis Ende Juni sollen Bauzäune verschwinden und der Verkehr wieder rollen, alle drei Bauabschnitte kosten rund 4,1 Millionen Euro.Handel und Gastronomie hatten während der Arbeiten Umsatzeinbußen von bis zu 50 Prozent, die Stadt plant weitere Aufwertungen mit Wasserelementen und neuer Beleuchtung.

Bühl.Die marode Bühlot-Brücke an der Gelben Mühle in Altschweier wird 2027 durch einen Neubau ersetzt.Die Stadt hat 350.000 Euro im Haushalt eingeplant, gebaut werden darf wegen der Schonzeiten von Lachsfischen erst ab März 2027.Während der Bauzeit ist die Straße gesperrt, künftig sollen Fahrzeuge bis zu 30 Tonnen die neue Brücke nutzen können.

Karlsruhe.Vor dem Bundesfinanzhof bekommt eine Karlsruher Klägerin prominente Unterstützung im Streit um das baden-württembergische Grundsteuermodell.Kritikpunkt ist, dass bei der Berechnung nur der Grundstückswert, nicht aber Hauswert oder Mieteinnahmen zählen.Das Urteil wird am 20. Mai erwartet, betroffen sind mehr als 1,5 Millionen Widersprüche im Land.

Rastatt.Nach einem Unfall auf der Kreisstraße 3728 Richtung Muggensturm fordern ein verletzter Radfahrer und seine Mutter Schadenersatz vom Straßenbauamt.Sie werfen der Behörde grobe Fahrlässigkeit vor, weil Schäden am Asphalt nicht angezeigt wurden.Das Landratsamt verweist auf regelmäßige Kontrollen, sieht aber keine grundsätzliche Haftung, solange Gefahren zeitnah beseitigt oder markiert werden.

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