Nachrichtenüberblick: PFAS im Badesee Weitenung sorgt für Warnhinweise in Bühl

Shownotes

Die Themen der aktuellen Episode

  • PFAS im Badesee Weitenung sorgt für Warnhinweise in Bühl
  • Rattenmeldungen in Dettenheim sollen Ausbreitung verhindern
  • IG Metall kritisiert Arbeitsplatzabbau bei BPro in Oberderdingen
  • Polizei ermittelt nach Bootsdiebstahl auf dem Rhein bei Neuburgweier
  • Ettlingen muss trotz Finanzspritze weiter sparen

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Sie hören Baden kompakt. Mein Name ist Sebastian Raviol. Innerhalb weniger Minuten erfahren Sie alles, was heute in unserer Region wichtig ist. Das sind die Themen des Tages.

Bühl.Im Baggersee Weitenung hat das Gesundheitsamt erhöhte PFAS-Werte im Badewasser festgestellt. Ein Badeverbot gibt es nicht, doch besonders Kinder sollen möglichst kein Wasser schlucken und Badegäste seltener ins Wasser gehen. Der See wird künftig vierteljährlich untersucht, weil PFAS seit Jahren Böden und Gewässer in Mittelbaden belasten.

Dettenheim.Die Gemeinde bittet Bürger, Sichtungen von Ratten genau zu melden, um die Lage einschätzen zu können. Laut Bürgermeister Bolz gibt es aktuell kein akutes Problem, doch Einzelfälle sollen frühzeitig erkannt werden. Ziel ist es, mögliche Hotspots zu finden, um gezielt gegen eine Ausbreitung der Tiere vorzugehen.

Oberderdingen.IG Metall und Betriebsrat kritisieren die Schließungspläne für die B.Pro-Industriesparte Enoxx, da deutlich mehr Arbeitsplätze bedroht sein könnten als vom Unternehmen angegeben. Die Arbeitnehmervertreter sprechen von etwa 210 Betroffenen und warnen vor einer Verlagerung ins Ausland. Die Verhandlungen über Sozialpläne laufen schleppend, die Gewerkschaft kündigt weiteren Druck an.

Neuburgweier.Die Polizei geht nach einem Großeinsatz auf dem Rhein von einem versuchten Bootsdiebstahl aus und wertet bereits erste Täterhinweise aus. Am Montag war ein führerloses Boot gesichtet und eine großangelegte Suche ausgelöst worden. Die Ermittlungen laufen, und Zeugen werden gebeten, sich bei der Wasserschutzpolizei zu melden.

Ettlingen.Die Stadt steht finanziell etwas besser da als erwartet, nachdem 17,7 Millionen Euro aus alten Kreditermächtigungen aufgenommen wurden. Haushaltsrücklagen sind aber aufgebraucht, und für 2026 wird erneut eine hohe Neuverschuldung von knapp 29 Millionen Euro erwartet. Neue Sparvorschläge sollen dem Gemeinderat demnächst vorgestellt werden.

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